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Aktuelles aus dem Bürgerverein

Bericht Pro Jugend

  • Pro Jugend gibt es jetzt schon seit 14 Jahren als Abteilung des Bürgervereins Dillweißenstein oberste Aufgabe von uns ist die Jugendfürsorge und -pflege.
  • So beteiligen wir, Petra Bösl und Berit Daus, uns als aktive Mitglieder in der Vorstandschaft an allen zuvor genannten Aktionen. Unsere Aufgabe in den Vorstandssitzungen ist es die Belange von Kindern- und Jugendlichen besonders im Auge zu haben und Hilfestellungen zu leisten, wo es nötig ist.
  • Unter diesem Aspekt nehmen wir auch an den drei Sozialraumkonferenzen des Stadtteils teil und an sonstigen Veranstaltungen unter dieser Thematik.
  • Wieder ein Highlight im vergangenen Jahr war das Kinder- und Jugendfest in Dillweißenstein. Dieses Fest findet unter der Trägerschaft von Jugendarbeit Stadtteile und in Kooperation verschiedener Vereine der Kinder und Jugendarbeit statt. Wie schon die letzten zwei Feste war auch dieses ein voller Erfolg. Zahlreiche Familien und Kinder nutzten den Tag, um gemeinsam zu spielen, Spaß zu haben und die vielfältigen Aktionen zu entdecken. Pro Jugend war in der Planung des Festes beteiligt und übernahm den Kuchen- und Getränkeverkauf und der Bürgerverein sorgte an diesem Tag für leckeres Grillgut. Das Besondere des Festes ist das viele verschiedene Vereine ein gemeinsames Ziel vor Augen haben: Familien, Kindern und Jugendlichen ein paar schöne unbeschwerte Stunden zu schenken und unser Gewinn ist ihr Lächeln an diesem Tag. Das Fest trägt sich zum Teil durch die finanziellen Einnahmen an diesem Tag selbst. Hier noch ein recht herzliches Danke schön, an all´ die Menschen, die dieses Fest durch eine aktive Teilnahme oder als Gäste unterstützen.
  • Ferner unterstützen wir nach wie vor die Jugendräume (die seit Oktober 2003 bestehen) in Dillweißenstein, durch die Zusammenarbeit mit Jugendarbeit Stadtteile und den steten Kontakten mit Jugendlichen.
    Nach wie vor wird der Jugendraum in Dillweißenstein von den Kindern und Jugendlichen gut angenommen. Er hat an 5 Tagen in der Woche geöffnet und wird seit März von einer neuen Kraft unterstützt. Dinge die, die meisten Kinder und Jugendlichen gerne tun ist das Kochen und Essen, aber auch die Bewegung, wie zum Beispiel das Fußballspielen. Schade, dass es dafür sehr wenig Platz in Dillweißenstein gibt.
  • Und da das ganze Engagement von Pro Jugend und des Bürgervereins nicht ohne ein Herz und die Liebe für seine Mitmenschen möglich ist, möchte ich meinen Bericht mit einer kleinen Geschichte beenden:

Das schöne Herz

Ein junger Mann stand eines Tages auf einem Platz und erklärte, dass er das schönste Herz der ganzen Stadt habe.
Viele Menschen versammelten sich um ihn und alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es hatte keinen Fleck und keine Fehler. Alle versammelten Menschen gaben ihm Recht. Es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten.

Der junge Mann war sehr stolz und prahlte laut mit seinem schönen Herz. Plötzlich tauchte ein alter Mann auf und sagte:
„Dein Herz ist nicht mal annähernd so schön wie meines.“

Die versammelte Menge und der junge Mann schauten auf das Herz des Alten. Dieses schlug kräftig, aber es war voller Narben. Es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken. An einigen Stellen waren tiefe Furchen und es fehlten sogar ganze Teile.

Die Leute starrten ihn an:
„Wie kannst du behaupten, dein Herz sei schöner?“

Der Junge schaute auf das Herz des alten Mannes, sah dessen Zustand und begann laut zu lachen:
„Du musst scherzen, dein Herz mit meinem zu vergleichen. Mein Herz ist perfekt und deines  ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.“

„Ja“, sagte der alte Mann, „deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen.”

Die Menschen lauschten gespannt, als der Alte weitersprach:
„Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es meinen Mitmenschen und oft geben sie mir dann ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau gleich sind, habe ich einige Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten.

Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der Andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen.

Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen. Erkennst du jetzt die wahre Schönheit?“

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an.

Der Alte nahm das Angebot an und setzte es in sein Herz. Dann nahm er ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde im Herzen des jungen Mannes. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich herzlich und Seite an Seite gingen sie weg – und ließen die betroffene schweigende Menge zurück.

(Wir konnten leider keinen Urheber/Verfasser/Autor finden. Manche Seiten nenne eine Fr. Manuela Ridder-Hillenbrand als Autorin – wir konnten jedoch keine Kontaktdaten finden)